Frühling!

Ich habe gerade mal meinen letzten Beitrag mit den Fotos angesehen und muss sagen: ich bin geplättet. Dieser vorher-Nachher-Effekt ist wirklich… wow!

In der Woche vor Ostern, an dem Tag, an dem Sturm Niklas die Deutsche Bahn in Schach hielt, kam der bestellte Container an. Ich habe also tapfer so ca. 6 Stunden den angesammelten Grünschnitt mangels Schubkarre mit meinem Laubtäschchen vom Haufen zum Container auf den Weg geschleppt… Puh. Als mir abends die Knochen schon weh taten, kam I. noch und hat den Rest gemacht (Danke für die Containerspende!🙂 ). Danach war ich erstmal im Osterferienmodus und unterwegs.

In der Zwischenzeit wurde das Wasser wieder angestellt und I. muss Stunden im Garten zugebracht haben, denn als ich gestern endlich mal wieder hin kam, um wie vereinbart noch die Laube aufzuräumen, war alles schon picobello. Ehrlich, da hast du ganze Arbeit geleistet, liebe I.!

Viele Worte muss ich gar nicht mehr verlieren und lasse lieber die Bilder für sich sprechen. @ Leserin Constanze, ich hoffe, du hast hier einen schönen Einblick, wie gewünscht!😉

Hier kann man ganz prima sehen, wieviel Zeug das war. Oben die Vorher-Bilder, links der Container (leer), rechts der Haufen. Sieht auf dem Foto so wenig aus, war aber doch einges. Zusätzlich habe ich das ganze Brombeergestrüpp weggeschnitten. Unten die Nachher-Bilder, links Container, rechts, naja, Kein-Haufen mehr😉

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Zu meinem Geburtstag am Ostersonntag habe ich eine Spiegelreflexkamera geschenkt bekommen! Die musste ich natürlich auch im Garten mal ausprobieren, und als ich gestern da war, boten sich da so einige Motive… Seht selbst (und habt Verständnis, ich übe noch!😉

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Die Tulpen blühen, der Knoblauch wächst, die Zitronenmelisse sprießt, der Thymian ist leider vertrocknet, der Flieder braucht nicht mehr lang, die Kirsche blüht (vor einer perfekten Kulisse, na wer erkennt es?), die Apfelblüte steht in den Startlöchern. Ich danke I. für alles und freue mich auf den Sommer!🙂

 

 

Welcome 2015!

Es geht wieder los! Das Gartenjahr 2015 ist eingeläutet!
Gestern war ich zum ersten Mal wieder da, habe das Klo geputzt, in der Laube die Regale vomn Mottendreck und Spinnweben befreit, ein Beet vom Unkraut befreit und zwei Beete umgegraben, den im Winter in der Laube liegengebliebenen und inzwischen gekeimten Knobrauch eingepflanzt und den Flieder und den Hibiskus gekürzt. Mann, da habe ich ja an einem Nachmittag mehr getan als im ganzen letzten Quartal!🙂
I. hat letzte Woche schon die Rosen geschnitten und wird jetzt für uns mal einen Container bestellen, damit der gesammelte Grünschnitt aus gefühlten zwei Jahrhunderten mal wegkommt. Ich hoffe, es haben nicht allzu viele Tiere ein Heim unter dem Haufen gefunden… Da würde es nämlich dann heißen: Kündigung wegen Eigenbedarf!😉

Hier nun die obligatorischen Vorher-Fotos. Alles ist noch ziemlich „usselig“. Die Nachher-Fotos kommen dann noch. Wie schön, dass man in jedem Jahr wieder eine neue Chance bekommt!

Blick vom Weg zur Laube. Ganz hinten rechts befindet sich der Kompost – und der riesige Haufen Hecken- und Brombeerschnitt… Bin ich froh, wenn das Zeug mal weg ist.

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Kleines Usselbeet. Hier wächst seit zwei Jahren, was da so halt wächst. I. hat sich dieses Beet zu Herzen genommen und will es bald verschönern.
Mal sehen, ob die im Herbst eingesetzte Magnolie überlebt hat.

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Rosenwand und Gemüsebeete von der „Terrasse“ aus gesehen. Das Erdbeerbeet ganz hinten habe ich auf Anraten meiner lieben Gartennachbarin versucht, vom Laub und Unkraut zu befreien und dabei aus Versehen einige der zarten jungen Erdbeertriebe mit rausgerupft. Nach einem Drittel habe ich aufgegeben. Wahrscheinlich müsste ich alles räumen und die jungen Triebe wieder einpflanzen… Oder was meint ihr?

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Nicht vorhandene Him- und Brombeeren. Und vorne links ein brachliegendes Beet, da sollen Kartoffeln rein. Sonst wächst da nichts, da dort ab 12 Uhr Schatten ist.

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Und hier die kleine Wiese, zum Weg hin. Ohne Worte. Sieht gerade einfach nicht schön aus. Aber es ist ja auch noch Winter😉

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„Lazy Gardening“ – entspannt gärtnern!

Jeden Monat bekommen wir Kleingärtner den „Gartenfreund“, die „Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen“. Mal ganz abgesehn davon, dass ich im Titel die gegenderte „GartenfreundiIN“ vermisse, klingt der Titel ganz nach Jägerzaun, Männern in dreckigen Jeans und Gummistiefeln mit einer Schaufel in der Hand, Schnapspinnchen mit „Aufgesetztem“, 60-cm-Hecken und dordentlichen Rasenkanten sowie weißgrauen Helmfrisuren, die zwischen Stauden aufblitzen.

Nichts für ungut, das ist nur meine Assoziation. Der „Gartenfreund“ versucht ja durchaus, auch die jungen Gärtner *innen😉 anzusprechen. Zum Beispiel die Familien. Wo doch ein kkeines Mädchen im Oktober auf der Titelseite den dicken Kürbis bewundert. Und – oho, man lese und staune!  – man dem Thema „Lazy Gardening“ eine Doppelseite widmet! Ich war natürlich neugierig,  so als „faule“ Gärtnerin.

Im Vorwort der Zeitschrift klingt es vielversprechend. „Immer wieder stellen wir die Vorteile des Gärtnerns für Natur, Ernährung, Umwelt und Gesundheit heraus“, schreibt der Vorsitzende des „Landesverbands Westfalen und Lippe der Kleingärtner“, Wilhelm Spieß. „Aus diesen Gründen interessieren sich gerade junge Menschen, die noch im Berufsleben stehen, für einen Garten. “ Aaah! Ich fühle mich tatsächlich angesprochen. Ein kleines Wunder, kommt beim „Gartenfreund“ nicht so oft vor. Es geht noch besser weiter: „Diese Interessengruppe wird noch oft vernachlässigt.“ Jaaa! „Hier müssen wir unsere  Hausaufgaben machen…“ (es folgen einige Ideen, z.B. die Verringerung der Gartengröße und die Ausweitung „starrer Nutzungszeiten“.

Der Artikel selbst ist dann aber enttäuschend, wie ich finde. Hier wird“ Lazy Gardening“ mit „entspanntem Gärtnern“ übersetzt, „mit diesem Begriff ist nicht Faulheit gemeint“. Ach so, schade.

Es wird erklärt, dass eine Zielsetzung vonnöten ist (will ich einen Blumen-, Kräuter oder Gemüsegarten?), dass Umweltbedingungen wie die Klima- und Bodenbeschaffenheit beobachtet werden müssen, dazu passende Pflanzen ausgewählt werden sollten. Am Ende des Absatzes: „Spätestens hier wird deutlich,  dass mit einem Garten, in dem man entspannt gärtnern kann, alles andere als ein Erholungsgarten gemeint ist – schon gar nicht im Kleingarten!“

Es folgt ein Absatz über Pflege und der Anregung, sich Tipps und Tricks bei erfahrenen Gartenpraktikern und  Fachberatern holen soll.

Als Buchtipps: „Der pflegeleichte Garten“, Blv Verlag München, und „Entspanntes Gärtnern für Senioren“, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.

Seit ich den Artikel las, fragte ich mich, ob ich mich verstanden fühle. Und ich muss sagen,  nein, nicht wirklich. Der Artikel liest sich eher wie ein Appell, was zu tun, und ja nicht zu glauben, man könne „lazy“ im Liegestuhl abhängen. Was mich im Kleingarten jedoch stresst, ist überhaupt nicht die Arbeit an sich. Heute habe ich wieder zwei Stunden Fugen gekratzt und dabei Radio gehört, eine mühselige Arbeit, aber ich habe mich trotzdem dabei entspannt.

Was mich stört, nervt und stresst, sind Gartennachbarn, die allzu pingelig sind. Ein Vorstand, dem auffällt, dass in meinen Beeten gerade nicht viel passiert, mich zur Rechenschaft zieht und unter Druck setzt. Leute,  die eine Art Selbstjustiz üben wollen, wenn einer ausnahmsweise außerhalb der erlaubten Zeit mit seinem Auto in die Anlage fahren muss. Usw.

Entspannt Gärtnern heißt für mich, ohne Druck von außen soviel tun zu können, wie ich es schaffe. Bei der Arbeit die Zeit zu vergessen. Danach im Gartenstuhl ein Bierchen zu trinken. Mit der Gartennachbarin ein Pläuschchen übers Beet zu halten. Im Garten übernachten dürfen. Auch mal ein Feuer machen zu dürfen (in  entsprechenden Vorrichtungen). Einfache Gerichte mit einfachen Mitteln kochen und draußen essen. Im Jahresverlauf bei allen Entwicklungen entspannt bleiben. Sich nicht über die Natur (Unkraut etc.) zu ärgern, sondern ihr zu folgen.

Amen.

Jetzt zu zweit!

Der letzte Beitrag im April, auweia!
Zwischen dem und diesem liegen ein Wahlkampf, eine Komplettrenovierung und der Umzug in meine neue Wohnung, Ferien und Urlaub und dann der Schulwechsel meiner großen Tochter.
Für den Garten war wenig Zeit, und das ausgerechnet in der Phase, in der Jungpflanzen eingesetzt und Samen gesät werden müssten… Natürlich habe ich hier nichts darüber geschrieben, irgendwie klang es zu blöd, nach all den „Zeitmangel-Jammereien“ der letzten Monate.
Ich bekam irgendwann eine Art Rüffel vom Gartenvereinsvorstand (ein Wort fürs Galgenmännchen). Mit dem Zusatz, wenn ich doch mit mir ehrlich wäre, sollte ich mir doch klar machen, dass der Garten vielleicht meinen zeitlichen Rahmen sprenge… irgendwas sei doch immer…
Das fand ich dann wiederum gar nicht witzig. Wenn ich mit meiner Gartenarbeit den Ansprüchen des Vorstands nicht genüge,  muss nicht der Vorstand MICH rauswerfen? Statt von mir zu erwarten, dass ich klein beigebe? So ähnlich habe ich dann auch geantwortet, und erhielt dann die Versicherung, niemand wolle mir meinen Garten „wegnehmen“.
Na also. Kleiner Erfolg (wenn auch zunächst ohne Wirkung, denn Zeit hatte ich immer noch nicht!).
Ich erzählte bei einem Straßenfest I. von meiner kleinen Gartenlast, eine nette „alte“ Bekannte, die bis zur Geburt ihrer Tochter politisch mit mir aktiv war. Einen Tag später hatte ich eine Mail von I. im Postfach: Sie könne nicht vergessen, was ich ihr erzählt hatte. Ihr Balkon würde langsam zu klein für all ihre grünen-Daumen-Experimente, dabei würde sie die Buddelei so sehr  entspannen! Ob sie mir nicht gelegentlich im Garten zur Hand gegen könne.
„I., dich schickt der Himmel!“ antwortete ich. Und konnte mich daraufhin ohne schlechtem Gewissen meinen akuten Baustellen widmen, wohl wissend, dass I. zusammen mit ihrer kleinen Tochter den Schaden in Grenzen halten würde. Ich fand es wunderbar, zu wissen, dass ich den Garten vorerst *mal wieder* nicht aufgeben müsse und dass außerdem jemand Entspannung und Vergnügen darin fand, bei mir das Unkraut zu jäten. I. pflanzte Kürbis und Zucchini, errntete Erdbeeren und Johannisbeeren und hielt den Giersch vom Nachbargarten fern. Dafür nochmal einen ♡lichen Dank!!!

Im September fand ich dann selbst endlich mal wieder Zeit: Für Gemeinschaftsarbeit und auch Arbeit im eigenen Garten. Und wieder hat es mir unheimlich Spaß gemacht. Momentan sind die Fugen der Wege und der Terrasse dran, es ist wie Zen-Meditation, diese vom Unkraut und Moos zu befreien (und es ist vor allem nötig, ich habe es in der ganzen Schrebergartenzeit noch NIE gemacht).

Letzte Woche traf ich dann I. im Garten. Sie arbeitet seit dem ersten September wieder,  die Elternzeit ist vorbei. Trotzdem meinte sie, sehr gerne weiter gelegentlich im Garten zu helfen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ab sofort habe ich eine offizielle Gartenpartnerin! Und ich freue mich sehr darüber!

Ihr dürft also darauf hoffen, weiter von meinem/unserem Projekt Schrebergarten zu lesen!😉

Hallo Garten, da bin ich wieder! :-)

Neustart 2014.
„Weniger Perfektionismus, mehr Genuss“ lautet die Devise.

Ende des letzten Jahres wurde ich etwas eingeholt von Erwartungen anderer, die meinten, mir erzählen zu müssen, wie ich meinen Garten zu gestalten hätte. Das, und auch Zeitmangel als auch die Sorge, mir den Garten nicht weiter leisten zu können, führten dazu, dass ich fast gekündigt hätte. Im letzten Moment hörte ich vom Interesse einer anderen Frau, sich den Garten mit mir zu teilen. Also dachte ich, gut, versuchen wir es so.

Daraus ist nichts geworden – aber der kurze Kontakt hatte seinen Sinn, denn der Garten „gehört“ mir weiterhin. Und vielleicht erkenne ich erst jetzt, im zweiten Jahr, mit einer etwas abgespeckteren und realistischeren Version des Gartenideals vor Augen, welch ein Juwel ich da habe. Nicht perfekt, alles andere als geeignet für eine Reportage in „Mein schöner Garten“, aber ein wunderbarer Rückzugsort. Heute ist es zum wiederholten Male passiert: Ich bin mit dem (Pflicht-)Gefühl hingefahren, ich „müsse“ jetzt aber mal endlich was tun, um mich dann dabei zu ertappen, entspannt bei Regen und mit dicken Gartenbüchern unter der Markise zu sitzen, die Kinder irgendwo in der Anlage spielen zu wissen, die Luft zu genießen, fast ein Portrait von einem Rotkehlchen machen zu können und später mit großer Achtsamkeit und Vorfreude neue Pflanzen einzusetzen – und all das unglaublich zu genießen. Der Garten wirkt!

Nein, mein Garten muss keine perfekten Beete haben. Keine mit dem Lineal gezogenen Randsteine. Es darf Löwenzahn im Beet wachsen, und das Loch, welches der alte Stachelbeerstrauch hinterlassen hat, darf auch eine Weile offenstehen. Unter dem Brombeerschnitt darf sich Kleingetier sammeln, und das Moos darf in den Rillen wachsen.

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Die Obstbäume sind geschnitten. Ich habe es einfach irgendwie gemacht, wir werden sehen, ob es gut war. Jedenfalls blühen sowohl Kirsch- als auch Apfelbaum reichlich!!!

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Blick zur Hecke. Man kann sehen, dass ich auch die Brombeeren, die im letzten Jahr ziemlich groß gewachsen waren, radikal gekürzt habe. Bin gespannt, ob sie wiederkommen. Ich mag ja lieber Himbeeren, vielleicht kommen die eher ungeliebten Brombeeren auch irgendwann mal ganz weg.

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Das um Estragon und Kerbel erweiterte Kräuterbeet(chen). Das Basilikum hat den Winter leider nicht überstanden.

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Im Beet wächst auch noch Mangold vom letzten Jahr! Das finde ich wirklich erstaunlich. Der wird demnächst mal für Lasagne geerntet.

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Chillen hinter Rosen.

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Und das ist einfach nur schön: Vergissmeinnicht hat sich seinen Platz an der Laube gesucht… ♡

Herbstfest im Permakulturpark

Hier ein paar Impressionen vom Herbstfest im Permakulturpark:

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Bei der Führung durch den Garten:

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Besonders interessant fand ich die Anleitung für das Anlegen eines Beet, vor allem auf verfestigtem Boden wie Rasen, aber auch dort, wo viel „Unkraut“ wächst: Unerwünschte Pflanzen grob entfernen, Pappe auf die Fläche legen, organisches Material (Mulch, Küchenabfälle etc) oben drauf verteilen, bis zum Frühjahr warten, fertig ist das Beet. Wer vorher schon pflanzen will, schneidet ein Loch in die Pappe und setzt eine Pflanze hinein. Eventuell herauswachsendes Unkraut hält nicht lang. Und merke: Das Problem ist nicht das Unkraut, das Problem ist der Boden! Auf humusreichem Boden wächst sowas gar nicht so gut, sagt der „Permakultur-Guru“.

Rebecca ist stolz auf ihre Korea-Minze:

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Es gab Pizza aus dem Gartenofen…

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… und frischen Apfelpfannkuchen:

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Ist schon schön da. Hatte kurz überlegt, mich vielleicht dort zu beteiligen – und meinen Garten aufzugeben. Immerhin: Man muss sich nicht mit Kleingarten-Nachbarn herumstreiten, alle ziehen an einem Strang bzw. sind mit einem gemeinsamen Projekt befasst. Aber ich hatte den Eindruck, das Grüppchen ist sehr eingeschworen. Und so ein eigener Garten hat ja auch was für sich… Jedenfalls will ich gern mal versuchen, die ein oder andere Idee der Permakultur umzusetzen.

Und in MEINEM Garten tummelt sich ein Maulwurf…😦
Danke für die frische Erde.😉

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Dafür blüht die Duftrose bestimmt zum dritten Mal in dieser Saison:

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Apfelernte – und Grübeleien

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Der Baum hängt voller Äpfel. Ein paar konnte ich bereits ernten, andere hängen zu hoch, dafür benötige ich erst eine Leiter. Wieder andere hängen über Nachbars Gartenzaun – sehr zu seinem Unmut. Und ich grübele mal wieder, ob ich wirklich in der Lage bin, den Garten zu wuppen. So schön die Zeit im Sommer auch war: In den letzten Wochen habe ich es nur selten geschafft, im Garten zu arbeiten. Das macht wiederum Druck: Die ganzen sich selbst aussähenden Wildblumen stehen kurz vor der Samenreife. Der Nachbar schimpft über die Äste über seinem Beet (und das ganze Fallobst). Am Rande: Warum erntet er nicht einfach den Baum auf sener Seite ab? Meine Güte. Das ist diese Spießigkeit, die ich anfangs befürchtet hatte… Meine Beete sind übersät von Löwenzahn und Disteln. Ich habe den Eindruck, wenn ich was mache, ist es nur Schadensbegrenzung: Meine Pläne in Punkte Gestaltung konnte ich noch nicht in Angriff nehmen. Und dann sind da noch die Gemeinschaftsstunden. Ich muss für das halbe Jahr in 2013 insgesamt 10 Stunden ableisten. Bislang habe ich noch keine gemacht!

Ich bin unsicher, wie es weitergeht. Denn: Um nur noch zusätzlichen Stress zu haben und kaum noch Freude am Garten, dafür ist er dann doch schlicht zu teuer.
Eine Überlegung geht dahin, mir einen Kompagnon zu suchen, mit dem ich den Garten sowie Kosten und Arbeit teile. Im schlimmsten Fall werde ich ihn aber wohl aufgeben müssen.

Mal sehen, ob ich mir beim Herbstfest im Permakulturpark neue Motivation holen kann. Bis später.